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Daniel RohbeckDE EN
Daniel Rohbeck

Product & Platform Leader · 54°47′ N

Aus vagen Zielen mache ich funktionierende Teams und Produkte.

Portrait von Daniel Rohbeck
6

Teams von Grund auf aufgebaut oder neu aufgestellt

20+

Produkte und Programme an den Start gebracht

Hoher zweistelliger Millionen­betrag

wiederkehrender EBIT-Effekt, vom Controlling bestätigt

3

Transformationsprogramme umgesetzt

Über mich

Seit 2009

Brückenbauer zwischen Business, IT und Data.

Was mich antreibt: neue Initiativen mit Gestaltungsspielraum und Menschen, die zu Führungskräften wachsen.

Werdegang

Portfolio & Program Lead · Mercedes-Benz

Order-to-Handover-Transformation: fünf Agile Release Trains in einem Portfolio, von der strategischen Planung bis zur operativen Steuerung.

2022 –
Head of Data & Solutions · MB Consulting

Mitaufbau der internen Digitalberatung, danach Aufbau des Data-Science- und Plattform-Teams im Digital Accelerator.

2017 –
Team Lead & PM · Mercedes pay

Aufbau von Mercedes pay zum zentralen Payment-Provider für Daimler und car2go.

2015 –
Gründer SQwallet · COO · mr. net group

Aufbau eines gruppenweiten Produktteams, Mobile Payment bis zum Stadtpiloten, als COO Neuaufstellung von IT und Finance.

2011 –
Controller · Daimler AG

Profitabilitätsrechnung und Zielsetzung für Produktprojekte und die strategische Planung.

2009 –

M.Sc. Economics (Bilbao) · B.A. Betriebswirtschaft (DHBW Stuttgart)

Eigene KI-Projekte

SDLC-Orchestrator

KI-Agenten führen Software von der Spezifikation bis zum Release. An jedem Gate entscheidet ein Mensch.

DailyDungeonMaster

Ein KI-Spielleiter für Pen-and-Paper-Runden, der vollständig auf lokalen Modellen läuft.

Persönlichkeit

Ergebnisorientiert

Ich übernehme Verantwortung und will etwas bewegen, nicht nur verwalten.

Neugierig

Ich lerne gern und probiere Neues aus, von Ökonometrie bis zu LLM-Agenten.

Strategisch

Ich entwickle langfristige Ziele und den klaren Weg dorthin.

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Case Study · Mercedes-Benz · 2022 – heute

Resiliente Planung im Konzernmaßstab

Ein szenariofähiger Plan von Vertrieb bis Beschaffung, aufgebaut und finanziert als gemeinsames Portfolio.

~50 %

kürzerer strategischer Planungszyklus

20+

Produkte in fünf Agile Release Trains

200+

Personen in einem gemeinsamen Portfolio

Rolle
Program Lead, seit 2025 Portfolio & Program Lead
Organisation
Mercedes-Benz AG, MB Customer Operations
Methode
SAFe, Lean Portfolio Management
Umfang
Portfolio-Budgetverantwortung über vier Bereiche

01 · Ausgangslage

Eine Planung ohne Spielraum

  • Die Chipkrise 2022 machte es deutlich: Jede Änderung führte zu genau einem deterministischen Plan, der bis zu den Lieferanten durchschlug.
  • Szenarien ließen sich nicht durchspielen, ohne sie gleich verbindlich zu machen.

Denkweise

Weg von deterministischen Plänen, hin zu Szenarien und Wahrscheinlichkeiten.

Organisation

Vier Bereiche planen gemeinsam, statt Zahlen weiterzureichen.

Systeme

Eine IT-Landschaft, die nie für Szenarien ausgelegt war. Zuerst mussten gemeinsame Stammdaten entstehen.

Mehr zur Ausgangslage

2022 legte die Halbleiterkrise offen, was frühere Krisen (Corona, CO₂-Ziele, Hochlaufstudien) bereits angedeutet hatten: Die Fahrzeugplanung war auf Stabilität ausgelegt, nicht auf Szenarien. Jede geänderte Annahme erzeugte genau einen deterministischen Plan, der bis zu den Lieferanten durchschlug. Szenarien ließen sich nicht durchspielen, ohne sie gleich verbindlich zu machen.

Das Ziel: die Planungskette in zwei Richtungen resilient machen. Erstens vorbereitet sein, also Szenarien gezielt simulieren, ohne sie sofort in den laufenden Plan zu übernehmen. Zweitens schneller reagieren, indem Szenarien entlang der Planungskette weitergegeben und Änderungen rasch aufgefangen werden.

Der Wandel musste auf drei Ebenen zugleich gelingen. Denkweise: weg von deterministischen Plänen, hin zum Denken in Szenarien und Wahrscheinlichkeiten. Organisation: Vertrieb, Produktion, Einkauf und Finanzen hatten jeweils eigene Zahlen und reichten sie nacheinander weiter; integrierte Planung bedeutete, gemeinsam zu planen. Systeme: Die IT-Landschaft war nie für Szenarien ausgelegt, viele Systeme mussten angepasst und gemeinsame Stammdaten erst geschaffen werden.

02 · Mein Beitrag

Aufbauen, bündeln, durchhalten

  • Das Programm von Grund auf als bereichsübergreifende Organisation aufgesetzt: Teams, Release Trains, Methode.
  • Die Budgets der Bereiche zu einem Portfolio gebündelt, eines der ersten Lean-Portfolio-Management-Modelle im Konzern.
  • Das Mandat des Portfolios in jeder jährlichen Budgetrunde erneuert, mit zwei Hebeln:

Sponsoren und eine Story, die mitgeht

Sponsoren in allen Bereichen. Die Wertstory immer dann neu erzählt, wenn sich das Geschäft dreht: von „Wie bauen wir überhaupt Autos?“ 2022 zu „Wie bringen wir Produktion und Nachfrage zusammen?“ heute.

Früh live gehen, Nutzen zeigen

Alles so schnell wie möglich in Betrieb. Echte Anwender, sichtbare Wirkung und ein Business Case für jede Budgetrunde.

Mehr zum Vorgehen

Das Programm entstand von Grund auf als bereichsübergreifende Organisation: Teams besetzen, Agile Release Trains aufbauen, die Methode etablieren und IT, Produktion und Vertrieb in gemeinsame Teams bringen. Für die Portfolio-Steuerung entlang der Planungskette brauchte es ein neues Finanzierungsmodell: Die Budgets der einzelnen Bereiche wurden zentral gebündelt und als ein Portfolio priorisiert. Das war eine der ersten Anwendungen von Lean Portfolio Management im Konzern.

Gebündelte Budgets sind keine einmalige Entscheidung. Die Prioritäten werden in jedem Budgetzyklus neu abgestimmt, und jedes Jahr gilt es, die Vorhaben der einzelnen Bereiche und das gemeinsame Portfolio gegeneinander abzuwägen. Die Einigung auf gemeinsame Prioritäten über vier Bereiche hinweg wurde zum Kern meiner Arbeit.

Sponsoren und eine Story, die mit dem Geschäft mitgeht

Wir haben enge Beziehungen zu Stakeholdern und Management in allen Bereichen aufgebaut und Sponsoren gewonnen, die sich in ihren Bereichen für das Programm starkgemacht haben. Genauso wichtig: Die Wertstory musste jedes Mal neu erzählt werden, wenn sich das Geschäftsumfeld änderte. 2022 lautete die Frage, wie man überhaupt Autos baut, wenn sich jedes Auto verkauft. Heute lautet sie, wie man Produktion und Nachfrage zusammenbringt. Dieselben Fähigkeiten, eine neue Antwort auf das Problem, das gerade zählt.

Früh live gehen, Nutzen zeigen

Vom ersten Tag an ging alles, was wir gebaut haben, so schnell wie möglich in Betrieb. So entstanden echte Anwender, die unsere Prozesse und Tools schätzten und teils auf sie angewiesen waren. Der Nutzen wurde früh sichtbar, und wir hatten in jeder Budgetrunde einen belastbaren Business Case auf dem Tisch.

03 · Ergebnisse

Im Einsatz von der strategischen bis zur Kurzfristplanung

Business Case vom Controlling bestätigt.

Strategische Planung

Ein integrierter Plan

Von Vertrieb bis Beschaffung, für Pkw und Vans, szenariofähig. Planungszyklus etwa halbiert.

● Live

Kurzfristplanung

Szenarien entlang der Kette

Verkettete Planung läuft an. Agentic AI in der Produktionsplanung pilotiert.

● Im Rollout

Fundament

Eine gemeinsame Stammdatenbasis über alle Bereiche, für Pkw und Vans, erstmals im Unternehmen. Dazu ein zentraler Datenhub für Datenprodukte.

Alle Ergebnisse im Detail

Durchgängige strategische Planung im Einsatz

Ein integrierter Plan von Vertrieb über Produktion bis Beschaffung, für Pkw und Vans, vollständig szenariofähig. Der Planungszyklus hat sich etwa halbiert. Das schafft Raum für mehr Szenarien und Portfolio-Analysen und gibt dem Top-Management eine robustere Entscheidungsgrundlage.

Ein gemeinsames Fundament

Das weniger sichtbare, aber vielleicht nachhaltigste Ergebnis: eine gemeinsame Stammdatenbasis über alle Bereiche und über Pkw und Vans hinweg, erstmals im Unternehmen. Ein zentraler Datenhub bildet die Datenschicht, in der wir unsere Datenprodukte bauen und pflegen, zunehmend auch für den gesamten Konzern.

Szenarien bis in die Kurzfristplanung

Die Kette ist bis zur Kurzfristplanung geschlossen; auch dort gibt es jetzt Szenarien, und die verkettete Planung läuft an. Wir haben Agentic AI in der Produktionsplanung pilotiert und auf dieser Basis Vertriebs- und Produktionsplanung verbunden.

Was ich daraus gelernt habe

„Ein gemeinsames Portfolio ist nie endgültig gewonnen. Das stärkste Argument in jeder Budgetrunde ist ein Produkt, das bereits genutzt wird.“
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Wo alles begann · 2017 – 2022

Von neuen Geschäftsmodellen zu Kernprozessen →

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Case Study · Mercedes-Benz · 2017 – 2022

Von neuen Geschäftsmodellen zu Kernprozessen

Start-up-Tempo, erst für neue digitale Geschäftsmodelle, dann für die Kernprozesse des Konzerns.

Hoher zweistelliger Millionen­betrag

wiederkehrender EBIT-Effekt in zwei Jahren, vom Controlling bestätigt

~30

Personen in der Spitze, die Hälfte in meiner Verantwortung

Task Force → Produkt

aus Krisenentscheidungen wurde ein Steuerungstool

Rolle
Mitaufbau & Project Lead DBD; Head of Data & Solutions
Organisation
Mercedes-Benz Management Consulting, Mercedes-Benz AG
Methode
Design Thinking, Rapid Prototyping, Data Science
Zeitraum
12/2017 – 04/2022

01 · Ausgangslage

Gleiches Tempo, neues Ziel

  • Digital Business Development testete mit den Fachbereichen neue digitale Geschäftsmodelle, von Monetarisierung bis Subscription Billing.
  • Dann rückten Kosten und Effizienz in den Fokus des Konzerns. Die Frage war: Funktioniert dasselbe Tempo auch in den Kernprozessen?
Mehr zur Ausgangslage

Ich habe Digital Business Development bei Mercedes-Benz Management Consulting mit aufgebaut, mit einem Team aus Agenturen, Start-ups und dem Konzern selbst. Gemeinsam mit den Fachbereichen haben wir neue digitale Geschäftsmodelle getestet, von Monetarisierungsstrategien bis zu Subscription Billing.

Als sich der Fokus des Konzerns von Wachstum durch neue digitale Modelle zu Kosten und Effizienz verschob, habe ich die Idee für den Digital Accelerator zu dritt mitentwickelt, und wir haben sie gemeinsam intern gepitcht. Nach der Freigabe bin ich in die neue Einheit gewechselt und habe sie aufgebaut. Der Auftrag: Methoden und Tempo aus den neuen Geschäftsmodellen (Design Thinking, schnelle Prototypen, früher Live-Betrieb) auf die Kernprozesse des Unternehmens übertragen.

02 · Mein Beitrag

Mitten in die Task Forces

  • Die Idee für den Digital Accelerator mitentwickelt, zu dritt intern gepitcht und die Einheit aufgebaut: Data Scientists, Engineers, Prozessexperten und Berater.
  • Die Data-Science- und Plattform-Hälfte aufgebaut: rund 15 Personen, inklusive Cloud-Analytics-Plattform.

Produktionshochlauf

Analysen, aus denen Managemententscheidungen wurden, etwa margenstarke Fahrzeuge zu priorisieren.

Hochlaufsteuerung

Transparenz-Dashboards als gemeinsame Grundlage für die Steuerung des Hochlaufs.

Corona

Szenarien für das Herunter- und Hochfahren der Werke, gebaut in Python und Excel.

Mehr zum Vorgehen

Wir haben ein Team aus Data Scientists, Data Engineers, Prozessexperten und Beratern aufgebaut, sind in Projekte im ganzen Konzern gegangen, haben Prozesse analysiert und schnell erste digitale Lösungen geliefert. Ich bin früh in die Task-Force-Arbeit eingestiegen.

Produktionshochlauf: Data-Science-Analysen, die zu Managemententscheidungen führten, etwa margenstarke Fahrzeuge zu priorisieren und Logistikketten zu optimieren.

Hochlaufsteuerung: Transparenz-Dashboards als gemeinsame Grundlage, um den Hochlauf über die Bereiche hinweg abzustimmen.

Corona: neben dem Basisplan Szenarien für den Pandemieverlauf und für ein optimales Herunter- und Hochfahren der Werke, pragmatisch in Python und Excel gebaut, als alternative Planungsebene, um durch die Krise zu steuern.

In der Spitze hatte der Accelerator rund 30 Personen, die Hälfte davon in meiner Verantwortung: Data Science und die technische Plattform, inklusive cloudbasierter Analytics-Plattform und DevOps-Support. Die andere Hälfte bildete den Beratungsbereich. Die Einheit entstand als Spin-off von Digital Business Development.

03 · Ergebnisse

Wirkung, die bleibt

  • Wiederkehrender EBIT-Effekt im hohen zweistelligen Millionenbereich innerhalb von zwei Jahren, vom Controlling bestätigt, vor allem durch Margenoptimierung.
  • Von der Task Force zum Produkt: ein Tool, das knappe Kapazitäten systematisch statt fallweise nach Wertbeitrag zuteilt. Es ging später in der Planungslandschaft von MB.CO auf.
  • Eine Einheit mit rund 30 Personen, von Grund auf als Spin-off von Digital Business Development aufgebaut.

Daraus entstandDie Krisenszenarien zeigten, was der Planung fehlte: die Fähigkeit, in Szenarien zu denken. MB.CO hat genau das im großen Stil aufgebaut.

Was ich daraus gelernt habe

„Der Wert einer Task Force liegt nicht in der Lösung, sondern in dem, was man daraus lernt. Erst als aus einer Einzelentscheidung ein Produkt wurde, wirkte der Effekt dauerhaft.“
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Wie es weiterging · 2022 – heute

Resiliente Planung im Konzernmaßstab →

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Case Study · Daimler Mobility Services · 2015 – 2017

Vom Buchhaltungsteam zur Payment-Plattform

Vom Ersatz des car2go-Bezahlsystems zum regulierten Payment-Geschäft auf drei Kontinenten.

2M+

Transaktionen pro Monat

3

Regionen: Europa, USA und China, inkl. Alipay und WeChat Pay

17

Personen: vom Buchhaltungsteam zum kompletten Payment-Geschäft

Rolle
Team Lead & Product Manager, Mercedes pay
Organisation
Daimler Mobility Services (car2go, mytaxi)
Umfang
Plattform, Payment Operations, Abrechnung, Inkasso
Zeitraum
08/2015 – 12/2017

01 · Ausgangslage

Mehr als ein Bezahlsystem

  • Das Bezahlsystem von car2go ablösen, mit einem Team, das im Kern eine Buchhaltung war.
  • Neben car2go auch die digitalen Services von Mercedes-Benz bedienen. Diese hatten noch keine Monetarisierungsstrategie und brauchten neben Payment auch Business Consulting.
Mehr zur Ausgangslage

2015 kam ich als Teamleiter zu Daimler Mobility Services, der Holding hinter car2go und mytaxi. Der erste Auftrag: das Bezahlsystem von car2go ablösen. Das bestehende Payment-Team war im Kern ein Buchhaltungsteam, zuständig für Lastschriftverarbeitung, Inkasso und Forderungsmanagement.

Um Transaktionen wirtschaftlich zu skalieren, brauchte es ein echtes Bezahlsystem, und der Anspruch ging über car2go hinaus: Payment auch für die digitalen Services von Mercedes-Benz. Diese hatten damals keine Monetarisierungsstrategie. Sie brauchten also Business Consulting genauso wie Payment: Bevor wir Payment-Funktionen bauten, mussten wir gemeinsam mit unseren künftigen internen Kunden die Geschäftsmodelle erarbeiten.

02 · Mein Beitrag

Team, Plattform, Geschäftsmodelle

Eigene Plattform

Buchhaltung, Integrationen und Zahlarten, von Grund auf gebaut.

Geschäftsmodelle

Microtransactions und Abos, gemeinsam mit internen Kunden entwickelt.

USA und China

Lokales Payment inkl. Alipay und WeChat Pay, über einen lizenzierten E-Geld-Partner.

Mehr zum Vorgehen

Ich habe Team und Plattform von Grund auf aufgebaut: eine eigene technische Plattform mit Buchhaltung, Integrationen und verschiedenen Zahlarten. Neben der Technik haben wir viel Business Consulting geleistet, zu Microtransactions, Abo-Management, Kundenstammdaten und Prozessen, und mit den digitalen Produkten gemeinsam Monetarisierungsstrategien entwickelt.

Weil car2go auch in den USA und in China aktiv war, haben wir dort lokale Bezahlsysteme aufgesetzt. China war die früheste und härteste Herausforderung, mit der Anbindung von Alipay und WeChat Pay. Dafür arbeiteten wir mit einem kleinen Luxemburger Start-up mit eigener Zahlungslizenz zusammen, das der Konzern später übernahm. So kam ein vollständiges E-Geld-Setup inklusive Luxemburger E-Geld-Lizenz in die Struktur, auf dem unsere Produkte laufen konnten.

In der Spitze deckten 17 Personen die gesamte Wertschöpfungskette eines Payment-Geschäfts ab: Product Ownership für die technische Plattform, Payment Operations, Lastschriftabrechnung im Buchhaltungssystem und Inkasso. Dazu kamen die Schnittstellen zu den Rechtsabteilungen des Konzerns und zum Luxemburger Partner, der die Plattform weiterentwickelte und die regulatorische Seite verantwortete. Interner Vertrieb und das Onboarding neuer digitaler Services auf die Plattform machten das Bild komplett.

03 · Ergebnisse

Im Einsatz auf drei Kontinenten

  • Über 2 Millionen Transaktionen pro Monat
  • Im Einsatz bei car2go, mytaxi und digitalen Services des Konzerns in Europa, den USA und China
  • Ein reguliertes E-Geld-Setup mit eigener Lizenz im Konzern

Daraus entstandDen digitalen Services fehlten weiter Monetarisierungsstrategien. Genau daran hat Digital Business Development als Nächstes gearbeitet.

Was ich daraus gelernt habe

„Payment ist der letzte Schritt. Interne Kunden gewinnt man, indem man zuerst ihr Geschäftsmodell löst.“
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Wie es weiterging · 2017 – 2022

Von neuen Geschäftsmodellen zu Kernprozessen →

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Daniel RohbeckDE EN
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Case Study · mr. net group · 2012 – 2014

Vom Mobile Wallet zum B2B-Zahlungsdienst

Ein Payment-Produkt von der Idee bis zum Launch, dann dorthin verlagert, wo das Geschäft lag.

2.000

Kunden im Osnabrücker Pilot

50+

Händler auf der Plattform

Pivot zu B2B

Zahlungsdienste für Energie, Mobilität und E-Commerce

Rolle
Gründer & Geschäftsführer der mr. commerce
Organisation
mr. commerce, Betreiber von SQwallet, gegründet für die mr. net group
Modell
B2B2C-Pilot, dann B2B-Payment-Processing
Zeitraum
2012 – 2014

01 · Ausgangslage

Ein Wallet starten, das Geschäftsmodell finden

  • Als Gründer und CEO eine White-Label-Mobile-Payment-Lösung von der Idee bis zum Launch bringen.
  • Sie im B2B2C-Pilot in Osnabrück beweisen: 2.000 Kunden, 50+ Händler.

02 · Mein Beitrag

Eine Entscheidung, dann ein Pivot

Launch

Produkt gebaut und in einer Stadt mit Kunden und Händlern pilotiert.

Entscheidung

Wir entschieden uns, ohne externe Investoren zu skalieren, doch die Akquisekosten waren zu hoch.

Pivot

Dieselben Fähigkeiten als B2B-Zahlungsdienst: Multi-Merchant-Setups und Micropayment-Abrechnung.

Mehr zum Vorgehen

Wir haben uns entschieden, ohne externe Investoren zu skalieren, und auf die harte Tour gelernt, dass Kundenakquise und Marketing mehr kosteten, als wir tragen konnten. Fairerweise muss man sagen: Mobile Payment brachte damals auch weniger geschäftlichen Nutzen als andere Geschäftsmodelle.

Wir haben die aufgebauten Fähigkeiten als B2B2C-Payment-Processing neu positioniert: Multi-Merchant-Plattformen und Micropayment-Abrechnung. Danach sind wir ins B2B-Geschäft gegangen und haben Energieversorger und Mobilitätsanbieter als Kunden gewonnen. Die Kompetenz blieb dieselbe, nur ohne eigene Endkundenplattform.

Das passte auch viel besser zur Gruppe: mr.net war ein B2B-Anbieter von White-Label-Lösungen, eine eigene Endkundenmarke lag nie wirklich nahe. Das Geschäft wuchs im E-Commerce und in der Abrechnung digitaler Services.

03 · Ergebnisse

Wachstum dort, wo es passte

  • Neue B2B-Kunden unter Energieversorgern und Mobilitätsanbietern
  • Wachstum im E-Commerce und in der Abrechnung digitaler Services
  • Ein Modell, das zum White-Label-B2B-Geschäft der Gruppe passte

Was ich daraus gelernt habe

„Der eigentliche Test eines B2C-Modells sind die Kosten der Kundengewinnung. Dieser Test gehört vor die Entscheidung, allein weiterzugehen.“
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Wie es weiterging · 2015 – 2017

Vom Buchhaltungsteam zur Payment-Plattform →

54°47′ N · 9°26′ E

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